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Finanzen
Ausgeglichener Haushalt
Nachhaltigkeit gilt im Freistaat nicht nur beim Umweltschutz, sondern ist der Leitgedanke für alle Politikbereiche. Deswegen hat Bayern 2006 als erstes Land in Deutschland keine neuen Schulden mehr gemacht. Auch in den folgenden Jahren wurden Mittel geschont.
Bayern hat die guten Zeiten genutzt und für die Zukunft Vorsorge getroffen. Das zahlt sich in der schwierigen Situation der weltweiten Finanzkrise aus. Der Doppelhaushalt für die Jahre 2009 / 2010 ist ein Konjunkturpaket, das die bayerische Wirtschaft stärken soll: mit gezielten Investitionen in den Bereichen Bildung, Forschung, Klimaschutz und Infrastruktur. Damit hat Bayern weiterhin die höchste Investitionsquote aller westdeutschen Flächenländer.
Aber auch in Krisenzeiten müssen die soliden Finanzen des Freistaats gewahrt werden, garantieren sie doch dauerhaft die staatliche Leistungsfähigkeit. Deshalb ist der aktuelle Doppelhaushalt ausgeglichen. Denn wie der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Regierungserklärung vom 10. Dezember 2008 betonte:
„Nachhaltigkeit heißt vor allem auch: eine Finanzpolitik, die unseren Kindern und Enkeln die gleichen Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten lässt wie wir sie heute haben. Also nicht Konsum auf Pump und auf Kosten der nächsten Generation."
Ausgaben im Haushalt des Freistaates 2009 in Millionen Euro
| 01 Allgemeine Dienste |
7.658,7 |
| 02 Bildungswesen, Wissenschaft, Forschung |
14.849,9 |
| 03 Soziale Sicherung |
2.814,3 |
| 04 Gesundheit, Sport, Umwelt- und Naturschutz |
1.144,7 |
| 05 Wohnungswesen, Städtebau, Raumordnung |
415,4 |
| 06 Ernährung, Landwirtschaft und Forsten |
909,5 |
| 07 Ernergie- und Wasserwirtschaft |
745,2 |
| 08 Verkehrs- und Nachrichtenwesen |
2.274,0 |
| 09 Wirtschaftsunternehmen |
68,4 |
| 10 Allgemeine Finanzwirtschaft |
9.749,5 |
| Summe |
40.629,6 |
Investitionsquote der Flächenländer (West) in Prozent
(Stand: 2008)
| Bayern |
13,4 |
| Saarland |
10,7 |
| Rheinland-Pfalz |
10,6 |
| Nordrhein-Westfalen |
9,5 |
| Hessen |
9,3 |
| Baden-Württemberg |
9,0 |
| Schleswig-Holstein |
8,9 |
| Niedersachsen |
7,5 |